





Studien beziffern die Herstellungsphase als größten Emissionstreiber bei Elektronik. Indem du ein Gerät weiterverwendest, sparst du oft zig Kilogramm CO₂ und zahlreiche Liter Wasser ein. Gleichzeitig reduzierst du Nachfrage nach kritischen Rohstoffen. Das fühlt sich gut an, kostet weniger und gibt Technik eine längere, sinnvolle Aufgabe.
Kreislaufwirtschaft beginnt zu Hause: reparieren, weitergeben, verkaufen, bewusst einkaufen. Wenn ein aufbereitetes Gerät deinen Bedarf deckt, entsteht weniger Neuwaredruck. Unterstütze Anbieter mit fairen Eintauschprogrammen, nutze Community-Marktplätze verantwortungsvoll und plane dein nächstes Upgrade rechtzeitig, damit Übergaben stressfrei, sicher und möglichst ressourcenschonend funktionieren.
Erfrage zertifizierte Datenlöschung, etwa mit dokumentierten Verfahren und Seriennummerbezug. Bei Privatkauf lösche selbst sicher: vollständiger Reset, Verschlüsselung aktivieren, dann überschreiben. Bei PCs Neuinstallation durchführen. Prüfe Speicher, Cloud-Abmeldungen und Registrierungen, damit keine fremden Konten zurückbleiben und der Schutz lückenlos greift.
Aktualisiere System und Apps, installiere nur vertrauenswürdige Quellen, aktiviere Gerätesperre mit biometrischen Merkmalen, richte Zwei-Faktor-Authentifizierung ein und sichere Backups. Entferne Bloatware, überprüfe Berechtigungen und deaktiviere unnötige Funkverbindungen. So minimierst du Angriffsflächen und verlängerst die störungsfreie Nutzungszeit spürbar.
Nutze geprüfte Ladegeräte mit passender Leistung und zertifizierten Kabeln, beobachte Temperaturen und meide dauerhaftes Vollladen. Tausche gealterte Akkus frühzeitig beim Fachbetrieb. Kleine Gewohnheiten erhöhen Sicherheit, schonen Zellen und verbessern Reichweite, besonders bei älteren Smartphones, Notebooks und Wearables mit begrenzter Kapazität.